Zurück Zur Übersicht

„Neue Anti-Osteoporose-Medikamente in Prohylaxe und Therapie“

Es gibt bereits mehrere Arzneistoffe, die zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden. Dazu gehört unter anderem das Strontiumranelat (SR), welches in den Knochen eingebaut wird und so die Knochendichte erhöht.
In dieser Studie wurde untersucht, ob man die Therapie mit SR während der Heilungszeit eines Knochenbruchs aussetzen oder weiterführen sollte.

Dazu wurden 48 Mäusen die Eierstöcke entfernt und es wurde ihnen nach 8 Wochen der Schienbeinknochen künstlich gebrochen.
Die Mäuse wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Der ersten Gruppe gab man SR vor dem Knochenbruch. der zweiten Gruppe nach dem Bruch und der dritten Gruppe sowohl davor, als auch danach.

5 Wochen nach der Durchtrennung des Knochens untersuchte man diesen auf seine Belastbarkeit und den Fortschritt der Heilung.

Bei den Mäusen, die über den gesamten Zeitraum hinweg SR erhalten hatten konnte man den weitesten Fortschritt der Heilung, sowie die höchste Knochendichte messen. In der zweiten Gruppe, die SR nach dem Knochenbruch erhalten hatte, konnte man ebenfalls eine verbesserte Heilung sehen, die allerdings langsamer einsetzte, während man bei der letzten Gruppe, die vor dem Knochenbruch SR erhalten hatte, zwar eine verbesserte Knochendichte feststellen konnte, jedoch keinen Effekt auf die Heilung des Knochens.

Förderdatum

23. Juni 2011

Forscher*innen

Dr. Semisch, Prof. Stuermer

Universität

Abteilung Unfallchirurgie, Universitätsmedizin Göttingen

Sind Sie oder Ihre Angehörigen von Osteoporose betroffen?

Die Elsbeth Bonhoff Stiftung fördert ausschließlich die Osteoporose-Forschung. Wir bieten leider keine Informationen oder Unterstützung für Betroffene oder Angehörige.