Zuwendungs­bedingungen

Die Elsbeth Bonhoff Stiftung fördert im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Forschungsprojekte von Hochschulen sowie von anderen staatlichen und privaten Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern in Deutschland auf dem Gebiet der Osteoporose und artverwandter Krankheiten unter den nachfolgenden gegenwärtigen Zuwendungsbedingungen:

1 - Einreichungs­fristen

Die Zuwendungsgesuche können zum 28. Februar oder bis zum 31. August eines Jahres eingereicht werden.

2 - Zuwendungs­höhe

Die Zuwendung beträgt für jedes Projekt maximal 50.000 €.

3 - Umfang des Zuwendungs­gesuchs

Die an den Vorstand der Elsbeth Bonhoff Stiftung zweifach in deutscher Sprache zu richtenden Zuwendungsgesuche müssen enthalten:

  1. Name des Antragstellers und dessen berufliche Anschrift;
  2. Titel und Beschreibung des Projektes auf 3 bis 7 Seiten (in Normalschriftgröße 11); dazu gehören insbesondere:
    • Wissenschaftliche Begründung mit Literaturangaben (allgemeine Ausführungen zur Osteoporose sind dabei überflüssig)
    • Forschungsplan
    • Finanzierungsplan; dazu sind folgende Angaben zu machen:
      • Löhne und Gehälter: Einzelansätze, Sozialbeiträge
      • Geräteanschaffungen: Angebote und Kostenvoranschläge
      • Verbrauchsmaterial: detaillierte Aufstellung
      • Sonstige Aufwendungen: objektive, nachvollziehbare Schätzungen
      • Angaben zu vorhandenen Finanzierungsquellen und anderen Gesuchen
    • Curriculum vitae des Antragstellers, im Falle von Anträgen unter Einsatz von Fachpersonal auch den Lebenslauf dieser Personen, sofern bereits bekannt
    • Ein Empfehlungsschreiben des Vorgesetzten, des Institutleiters oder des Leiters der Forschungsgruppe oder des Chefarztes (ausgenommen, wenn letzterer der Antragsteller ist)
    • Für Versuche an Patienten oder freiwilligen Versuchspersonen, die Erlaubnis der zuständigen Ethikkommission
    • Für Tierversuche die Erlaubnis der zuständigen Instanzen
    • Eine Zweckerklärung des Inhalts, dass der Antragsteller
      1. sich verpflichtet, die etwaig von der Stiftung erhaltenen Gelder ausschließlich und vollständig für den angegebenen Förderzweck zu verwenden und diese anderenfalls zurückzuzahlen und
      2. versichert, für das Forschungsvorhaben bei keiner anderen Stelle einen Förderantrag gestellt zu haben oder aber diesen entsprechend beziffert
  3. Zur Gewährleistung der Zweckbindung ist ein besonderes, möglichst institutionelles Bankkonto(z.B.Universitäts-konto) in Deutschland zu benennen, um eine Vermischung mit anderen Vermögenswerten (insbesondere mit dem Privatvermögen des Zuwendungsempfängers) auszuschließen.

4 - Was wird gefördert?

Die Elsbeth Bonhoff Stiftung finanziert vornehmlich folgende Leistungen:

  • Mitarbeitergehälter
  • Forschungsapparaturen
  • Materialkosten

Die Stiftung hat hierbei die Freiheit, auch andere sinnvolle Leistungen zu unterstützen. Löhne und Gehälter werden maximal für die Dauer eines Jahres bewilligt. Eine Entlohnung des Antragstellers wird nicht gefördert. Personalaufwendungen haben dem üblichen Lohnansatz der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) zu entsprechen.

5 - Auswahl­verfahren

Die Zuwendungsgesuche werden innerhalb von vier Monaten nach dem Einreichungstermin vom Kuratorium der Stiftung untersucht, ggf. unter Einholung einer "second opinion" durch einen außenstehenden Wissenschaftler. Es ergeht danach ein Zuwendungsbescheid an den Antragsteller, der keinerlei Begründung enthält. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6 - Berichter­stattung

Nach Abschluss des Projekts bzw. einer Versuchsperiode, spätestens 12 Monate nach Eingang der Zuwendung, hat der Zuwendungsempfänger einen kurzen Bericht über die Ergebnisse seiner Tätigkeiten und eine detaillierte Aufstellung über die Verwendung der erhaltenen Zuwendungsmittel unter Beifügung der entsprechenden Belege in Kopie dem Vorstand der Elsbeth Bonhoff Stiftung einzureichen und auf Verlangen weitere Erklärungen zu liefern.

7 - Veröffentlich­ung

Bei der Veröffentlichung oder sonstigen Verbreitung der Ergebnisse eines durch die Elsbeth Bonhoff Stiftung geförderten Projektes ist diese Tatsache mit zu publizieren. Nach Erscheinen von Publikationen sind der Stiftung unaufgefordert die jeweiligen Quellenangaben zu übermitteln.

8 - Zusammen­fassung für die Webseite

Unabhängig von eventuellen Publikationen hat der Antragsteller nach Abschluss des Projektes eine kurze Zusammenfassung (max. eine halbe Seite in Schriftgröße 11) über die wesentlichen Resultate in einer auch für Laien verständlichen Sprache zu liefern, die die Stiftung auf ihrer Hompage veröffentlichen kann.

Sind Sie oder Ihre Angehörigen von Osteoporose betroffen?

Die Elsbeth Bonhoff Stiftung fördert ausschließlich die Osteoporose-Forschung. Wir bieten leider keine Informationen oder Unterstützung für Betroffene oder Angehörige.